Projektlernen

Wirklichkeit erschließen
 Eigenständig lernen
Mitgestalten


Die ALS hat in den letzten Jahren zahlreiche unterschiedliche Projekte und Zusatzangebote entwickelt, die mittlerweile zu einem festen Bestandteil in unserem Schulleben geworden sind. Verbindliche Unterrichtsinhalte verknüpfen sich mit projektorientiertem Lernen. Fachliche Inhalte werden angewendet und bereichern das Schulleben.
Projektlernen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unterrichtskultur. Neben dem schuleigenen Stoff- verteilungsplan können Klassen und Lerngruppen nach organisatorischen Absprachen Projekte durch- führen. 
Daneben werden jährlich Projektwochen unter verschiedenen Themenstellungen angeboten.

Schülerselbstversorgung

  

Die Schülerselbstversorgung wurde 1999 ins Leben gerufen. Ziel dieses lehrplan-übergreifenden Unterrichts ist es, der gesamten Schülerschaft der Albert-Liebmann- Schule in der ersten großen Pause eine Müsliauswahl für zur Zeit 40 Cent zur Verfügung zu stellen.
Dreimal in der Woche werden in der zweiten großen Pause warme Mahlzeiten angeboten.
Dabei soll das Essen gesund und schmackhaft sein und nicht mehr als 80 Cent kosten. An den anderen beiden Tagen können in dieser Zeit belegte Brötchen gekauft werden. Alle  Mahlzeiten werden von Schülern ab Klasse 7 hergestellt.

Da viele Schüler ohne Frühstück oder Pausenbrot  in die Schule kommen, finden die Angebote eine gute Nachfrage. 
Das zweite Ziel der Schülerselbstversorgung definiert sich aus dem Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik und stellt die Kostenkalkulation sowie die Zeit- und Organisationsplanung  in den Vordergrund. Außerdem wird eine attraktive und ansprechende Präsentation der Gerichte in Form von Plakaten und ein ansprechendes Verhalten bei der Essensausgabe erwartet.
Der sprachheilpädagogische Aspekt dieses Unterrichts zeigt sich am deutlichsten in der Erarbeitung der Kochrezepte (Textverstehen, Sprachverständnis), in kommunikationsfördernden Arbeitsprozessen in den Kleingruppen der Küchenkojen und bei den Verkaufsgesprächen der Essensausgabe.

 

 

Comeniusprojekt

Neues    Comenius – Projekt
an der Albert- Liebmann – Schule 2009 - 2011

 

Im Rahmen von COMENIUS – Schulpartnerschaften arbeiten Partner von Schulen verschiedener Länder für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und erhalten dafür Fördermittel von der EU.
Wir haben uns dafür beworben und ein umfangreiches Programm für uns und von uns ausgewählte Partner geschrieben.
Unser Thema lautet:    UNSERE STADT IM MITTELALTER
Unsere Partnerländer sind: POLEN, ITALIEN und die TÜRKEI
Im Dezember fand das erste Treffen der Partnerschulen in Hannover statt.

 

 




           Das Europäische Bildungsprojekt COMENIUS ist ein
           Teilprojekt des Bildungsprogramms SOKRATES der
           Europäischen Union. Es dient zur Förderung der
           transnationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich.
           Ziele des Comenius-Projektes sind :

 

 

  • Die Zusammenarbeit von Schulen aus mindestens drei teilnehmenden Staaten (d.h. mindestens drei Partnern).
  • Die fächerübergreifende Arbeit an längerfristigen Projekten mit europäischer Dimension, die in das Schulleben integriert sind.
  • Die gemeinsame Gestaltung der Projekte durch Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern.

Die Albert-Liebmann-Schule beteiligt sich seit dem Jahr 2000 am Europäischen Bildungsprojekt Comenius.
In einer ersten dreijährigen Phase beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des SEK-I-Bereichs und später auch des Primarbereichs mit dem Thema „Unsere nationale Identität verändert sich – Kultur, Natur und Umwelt“. An diesem Projekt waren außer der Albert-Liebmann-Schule eine portugiesiche, walisische und polnische Schule beteiligt. Im EXPO-Jahr 2000 war die Albert-Liebmann-Schule Gastgeber für Lehrer/-innen und Schüler/-innen der Partnerländer.
Im Jahr 2003 folgte im SEK-I-Bereich ein einjähriges Fremdsprachenprojekt mit litauischen Schülern. Hier wurde während gegenseitiger Besuche ein mehrsprachiges Kochbuch in litauischer, deutscher und englischer Sprache erstellt.
Im Anschluss daran begann im Jahr 2004 erneut ein Comeniusprojekt mit dem Titel „Kommunikationsförderung bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Europa oder Let´s talk with each other in our own special ways!“. Ein besonderer Schwerpunkt war im ersten Projektjahr das Kennenlernen mit dem Unterthema „Let´s make friends“. 2005 steht unter dem Motto „Let´s play“ und das letzte Projektjahr hat das Thema „Let´s investigate“. Beteiligt sind Schulen aus den Ländern England, Polen und Italien. Erstmalig sind an diesem Projekt Schulen beteiligt, die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichten, sowohl in besonderen Förderschulen als auch in integrativen Einrichtungen.
Das Comenius-Projekt ist so im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Teil unseres Schulprogramms geworden und hat bei Eltern, Schülern und Lehrkräften eine hohe Akzeptanz.

 

 

Umweltschule in Europa (USE) 



       Engagement für die Umwelt hat in der
       Albert-Liebmann-Schule eine lange Tradition:



 

 


1. Schwerpunkt:

Das Schulgelände wurde in Anlehnung an das Konzept der Holunderschule ökologisch umgestaltet und in den folgenden Jahren weiter schüler- und umweltgerecht gestaltet.

2. Schwerpunkt:

In Projekten setzen sich Schüler für die Umwelt ein. Dies geschieht häufig in Zusammenarbeit mit Umweltgruppen. Die Schüler sammeln beispielsweise Geld für die Umwelthilfe, nehmen an Arbeitseinsätzen teil, untersuchen Gewässer oder stellen beim Umweltforum ökologische Projekte vor.
Schule für eine lebendige Weser

3. Schwerpunkt:

Sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen. Die Aktivitäten in diesem Bereich koordiniert die Gruppe schulinternes Energiemanagement (GSE).

 

 

Schulinternes
Energiemanagement (GSE)

Die Gruppe Schulinternes Energiemanagement (bestehend aus Lehrkräften, Schulhausmeister, Schulassistent und Schülern) sucht nach Schwachstellen im Heizungssystem und nach Möglichkeiten, diese durch technische Veränderungen zu beseitigen. Sie informiert und motiviert Schüler und Lehrkräfte zu einem sinnvollen Umgang mit Heizung, Strom und Wasser. Dies geschieht durch Informationsveranstaltungen, Behandlung der Themen im Unterricht und durch die Schulung von Schülern zu Energiemanagern. Von Bedeutung ist auch das Vermeiden von Müll sowie die Integration der Mülltrennung in den Schulalltag.

 

 

Schulreparaturtrupp

      Seit dem Einzug in das neue Schulgebäude im Jahre
      1990 hat sich in Verbindung mit dem Fach „Technisches
      Werken“ eine Idee zum festen Bestandteil des
      Stundenplans verfestigt. Viele Kolleginnen und Kollegen
      hatten und haben häufig kleine und große
      Reparaturwünsche, Wandbefestigungen sind
      anzubringen und die Bandbreite von zerstörten
      Gegenständen ist riesengroß. Nach Eingang eines
      Reparaturauftrages wird die Sachlage von den Schülern
      erkundet, eine Planung erstellt und mit dem nötigen
      Werkzeug und Material der Auftrag erledigt.

Dieses Projekt hat folgende positive Aspekte:
1. Die Schüler/-innen lernen umfangreiche technische und handwerkliche Fertigkeiten.
2. Die Schüler/-innen achten viel mehr darauf, dass keine mutwilligen Zerstörungen  durch andere Schüler stattfinden.
3. Die Schüler/-innen sind nach den erledigten Aufgaben stolz auf sich. Das Gelernte können sie  auch  für ihr späteres Leben nutzen.
4. Die Schüler/-innen erhalten einen Hinweis im Zeugnis über ihren Einsatz im Bereich  „Haustechnik“.
5. Die Lehrkräfte sind froh über die erledigten Aufträge.
6. Die Schule spart durch diese Schülerhilfe sonst notwendige Ausgaben.
Der Reparaturtrupp der Albert-Liebmann-Schule ist ein fester, nützlicher und beliebter Teil unseres Schullebens geworden.