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Unterrichts- Vorträge |
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Veranstaltungs- Vorträge |
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Voyager |
20. August 1977 - im Jet Propulsion Laboratory in Pasadena,
Kalifornien herrscht knisternde Anspannung. In wenigen Minuten soll in Cape Canaveral eine schubverstärkte Titan Centaur Rakete mit einer kostbaren Nutzlast abheben:
An der Spitze der Rakete befindet sich die Raumsonde Voyager 2.
Sie soll auf eine weite, weite Reise gehen. Vorbei an den Riesenplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun bis tief in den interstellaren Raum werden wir ihre Flugbahn
verfolgen.
Viele Gefahren lauern auf ihrem Wege: Wird sie den Asteroidengürtel mit tausenden mehr oder weniger großen Felsbrocken unbeschadet passieren? Werden ihre empfindlichen Instrumente die enormen Magnetfelder des Jupiter vertragen?
Werden ihre schwachen Antennen die stets wachsende Entfernung zur Erde überbrücken können? Wenn ja, werden wir die wundersamsten Welten in den Tiefen des Sonnensystems kennen lernen und Voyager schließlich auf einen Kurs
zu fernen Sternenwelten entlassen und uns fragen,
warum an ihrer Außenhülle eine goldene Schallplatte befestigt ist...
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Vom Leben der Sterne |
Die Frage, wie ein Stern entsteht ist nicht weniger knifflig für die Wissenschaftler wie die Frage mit dem Huhn und dem Ei. Fing alles mit dem Tod eines riesigen Sternes an? Was ist der Urknall?
Klar ist, die Geburt eines Sternes kann (fast) nie ohne den Tod eines anderen Sternes stattfinden. Denn nur durch den Druck (oder auch durch vorbeifliegende Gesteinskörper) eines explodierenden Sternes (die
so genannte „Supernova“), wird genug Wasserstoff auf einen Punkt zusammengedrückt, damit er sich verklumpen und somit einen neuen Stern bilden kann.
Doch wussten Sie auch, dass unsere Sonne ein Stern und in der Blüte ihres Lebens ist? Denn wäre sie nur um 5% kleiner würde es eine ewige Eiszeit auf der Erde, und riesige Schwankungen der Tages- und Nachttemperaturen geben.
Wäre sie nur 5% größer würde alles Wasser auf der Erde verdampfen und es würde kein Leben mehr geben.
Wie Sie sehen, Sterne leben auf ihre ganz eigene Art und Weise, werden „krank“, wachsen und sterben (wenn auch ein wenig beeindruckender als wir Menschen).
Doch was macht sie für uns Menschen so besonders und was bedeuten Sterne eigentlich für uns?
Tot der Grund für neues Leben ?
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Der Lauf der Sonne |
Eine mythologische Erzählung über die tägliche Reise der Sonne nach Bilddarstellungen aus der nordischen Bronzezeit.
So könnten sich unsere Vorfahren vor über 2500 Jahren den Tagesgang vorgestellt haben.
Arbeitsmaterialien:
Arbeitsblatt 1, Arbeitsblatt 2,
Bilder
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Raumsonde Voyager |
Die Raumsonde Voyager 2 wurde am 20. August 1977 mit einer Titan-III-E/Centaur-D1T Rakete von Cap Canaveral aus auf eine
der erfolgreichsten Planetenreisen aller Zeiten geschickt. Nacheinander untersuchte sie den Jupiter (1979), den Saturn (1981) sowie die äußeren
Riesenplaneten Uranus (1986) und Neptun (1989). Die Datenflut, die Voyager 2 dabei zur Erde sandte, sollte unser Weltbild für immer verändern.
Sie beobachtete schwefelspeiende Vulkanmonde, ausgedehnte Ringsysteme um alle großen Planeten,
schluchtendurchfurchte Eistrabanten und schuf das bis heute einzige vom Rand des Sonnensystems aufgenommene Bild von unserer Erde.
Noch bis in die Gegenwart dauern ihre Messungen des Sonnenwindes an, und für den Fall, dass eines Tages Außerirdische dieses Wunderwerk der Technik abfangen sollten,
befindet sich an Bord eine in der Sprache der Mathematik verfasste Botschaft…
Arbeitsmaterialien:
Arbeitsblatt 1, Bastelbogen v1.1
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Hubble Space Telescope |
Das Hubble Weltraumteleskop wurde konstruiert um das Alter des Weltraums
durch so genannte Cepheidenin verschiedenen
Galaxien errechnen zu können.
Cepheiden sindpulsationsveränderliche Sterne, d.h. sie verändern andauernd ihre Größe und wir empfangen mal mehr mal weniger Licht von diesen Sternen.
Der Erste, der diese Cepheiden in der Andromeda Galaxie entdeckte, ihre Pulsation als Periode aufzeichnete und somit die Entfernung der Galaxie errechnen konnte war Edward Powell Hubble.
Am Anfang dachte man, dass es nur unsere Milchstraße gibt, doch nachdem Edwin P. Hubble die Entfernung von 900000 Lichtjahren errechnete, wurde bewiesen, dass der Andromeda- Nebel gar kein Nebel sondern eine eigene Galaxie ist.
Mit der Länge von 13.2 Metern, einem Heckdurchmesser von 4.2 Metern und einem 2.4 Meter hohem Hauptspiegel ermöglicht uns Hubble eine umfassende und farbenfrohe Einsicht in die Welt der Sterne.
Doch wie sieht die Zukunft des HST aus? Wie viele wundervolle Bilder werden wir noch erhalten und warum war dieses Teleskop so bedeutend für unser Weltbild?
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Himmel & Hölle |
Der Titel dieses Vortrages hat nichts religiöses an sich. Himmel und Hölle war der Titel der „Langen Nacht der Museen“ im Jahr 2004.
Wir haben uns überlegt was wir an astronomischen Informationen mit Himmel und Hölle in Verbindung bringen könnten. Doch wir brauchten nicht lange überlegen.
Den Himmel haben wir unter unseren Füßen und die Hölle über unseren Köpfen – wie Sie also bemerkt haben: nichts religiöses.
Denn nichts in unserem Sonnensystem bietet uns einen besseren Lebensraum als unsere Erde. Nichts ist mit mehr Zufall entstanden als sie.
Denn alles auf der Erde war Zufall. Sie hat die perfekte Entfernung zur Sonne,
die perfekte Größe um eine eigene Atmosphäre zu halten und somit auch die perfekte Bedingung für Leben. Doch wieso schätzen wir das nicht?
Und gibt es auch andere Planeten auf denen wir „notfalls“ in der Zukunft eine neue Erde bilden könnten.
Wo liegt denn genau die Hölle und was hat Pluto damit zu tun?
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Cassini Huygens |
Cassini Huygens ist ein gemeinsames Projekt der NASA, ESA und der italienischen Weltraumagentur ASI.
Der Orbiter Cassini wurde vom Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt und gebaut, die Sonde Huygens, die die Atmosphäre von Titan untersuchen soll,
kam von der ESA, und ASI fertigte die Hochleistungs-Antenne.
17 Nationen beteiligten sich an der Finanzierung der Mission, die Daten für über 200 Wissenschaftler liefern soll und mehr als drei Milliarden Dollar kostete.
Das Berliner Institut für Planetenforschung des DLR ist in Kooperation mit Prof. Gerhard Neukum von der FU Berlin ebenfalls mit mehreren Experimenten am Orbiter beteiligt.
Gestartet wurde die Sonde am 15. Oktober 1997. Auf ihrer 7-jährigen Reise in Richtung Saturn passierte die Sonde Venus, die Erde und anschließend Jupiter.
Die Bordinstrumente konnten bereits bei diesen Begegnungen zahlreiche wissenschaftliche Daten liefern.
So ergab das für die Saturnmonde konstruierte Radar die bisher genaueste Kartierung einiger Venus-Regionen. Magnetometer-Tests zeigten,
dass es entgegen der Daten der sowjetischen Venera-Sonden keine Blitze aus den 40 km hohen Venus-Wolken gibt.
Die kombinierte Erkundung des Jupiter durch Cassini-Huygens und die bis zum 21.
September 2003 noch immer funktionstüchtige Galileo-Sonde lieferte einzigartige Daten über Nordlichter und die Umgebung des Riesenplaneten.
Die Daten über die Erde sind interessant für die simulierte Suche nach außerirdischem Leben, für den Umweltschutz und für die Geophysik.
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Das Sommerdreieck |
Schon letztes Jahr konnten wir bei „der langen Nacht der Museen“ mit unserer ausgefallenen Idee zum Thema „Himmel und Hölle“ (siehe: Vorträge) viele wissbegierige Zuschauer beeindrucken.
Auch dieses Jahr sind wir wieder dabei!
Doch dieses Jahr nehmen wir Sie mit auf eine Reise in eine entfernte Kultur: China.
Es gibt viele griechische Sagen zu den Sternenbildern, doch haben Sie schon mal eine chinesische Sage zu einem Sternenbild gehört?
Diese Möglichkeit bieten wir Ihnen am 11. Juni 2005 in unserem Planetarium der Bismarckschule.
Wir werden uns ein sehr beliebtes und zu der Jahreszeit passendes Sternbild ansehen: Das Sommerdreieck.
Begleiten Sie Chih Nu, die Tochter der Sonne, auf ihrem langen Weg zum Glück, und lassen Sie sich von der beeindruckenden Liebe zwischen ihr und dem einfachen Kuhhirten Thung Yung verzaubern!
Wollen Sie sich in die zauberhafte Welt der chinesischen Sagen mitreißen lassen?
Dann besuchen Sie uns in der „langen Nacht der Museen“!
Wir freuen uns auf Sie!
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