Astrofotografie


Irgendwann als Schüler habe ich mir eine billige Kaufhausscherbe (auch Fernrohr genannt) gekauft. Für mich war damals der Blick durch das Teleskop faszinierend, aber offensichtlich gab es andere Dinge die noch faszinierender waren.

Jedenfalls habe ich für Jahrzehnte das Hobby Astronomie aus den Augen verloren und erst 1998 wieder entdeckt, gerade rechtzeitig um die letzte Sonnenfinsternis des 20. Jahrunderts beobachten zu können.

Seit dieser Zeit habe ich krätig in meine Ausrüstung investiert. Die Urlaube finden inzwischen auch einmal im Jahr an Orten besserer Beobachtungsbedingungen statt, als die ich in meinem Garten in einem Reihenhaus in der Innenstadt von Hannover vorfinde.

Die technische Ausrstung ist ein kleines ETX90 Maksutov-Cassegrain Teleskop auf einer EQ-5 Montierung mit ESCAP Motoren, gesteuert von einer FS2 . Eine kleine Montageplatte, angefertigt von Gerd Neumann Jr. in Hamburg sorgt fr die Aufnahme von Teleskop und Kameras.

Neueste Errungenschaft (Dezenber 2002) ist eine CCD Kamera StarlightXpress MX5C, mit der Farbaufnahmen und eine automatische Nachfhrung möglich sind. Die automatische Nachführung klappt aber noch nicht, zu viel Parameter an denen man herumexperimentieren muss und ich bin noch lange nicht durch mit allen Parametern.

Für die Astrofotografie mit Film verwende ich eine Praktika M42 Kamera mit Fujica 1600 ASA Film.

Im Laufe der Zeit sind auch neue Optiken hinzugekommen:

Ein GSO-Newton f4/800mm, eine Russentonne f5,6/500mm, eine kleines Maksutov-Cassegrain Teleobjektiv f4,5/300mm.

Seit dem Jahr 2006 ist die Praktika defekt und ich habe die Astrofotografie mit Kleinbildfilm praktisch aufgegeben. Dafür habe ich mir eine EQ6-Montierung und eine feste Säule mit Wetterschutz im Garten aufgestellt. 

Säule mit Haube Säule ohne Haube

Die ersten Eregebnisse sind ermunternd.


Dezember 2006  Dr. Karl Sarnow